Generationenübergreifender Natur- und Klimaschutz im Odenwald

2005 wurden im Zuge von Bebauungsmaßnahmen in Rimbach für 2 Baugrundstücke der Familie Knoell Ausgleichsmaßnahmen bezüglich des Biodiversitätswertes der Grundstücke vereinbart. Auf einer zum Familienbesitz gehörenden Wiese mit sehr geringem Bodennährstoffgehalt auf einer Hügelkuppe fand keine landwirtschaftliche Nutzung statt. Einzig ein alter Nussbaum ließ sich nicht unterkriegen und fristete ein bescheidenes Dasein auf kargem Boden ohne jeglichen Windschutz. Umringt von konventioneller Landwirtschaft bot sich damit die Gelegenheit, eine Fläche mit geringem Biodiversitätswert zu einer Insel der Artenvielfalt zu transformieren.

 

Familienvater Peter Adam Knoell (Pedro) kann Hartnäckigkeit und Ausdauer zu seinen Tugenden zählen. Während der letzten 15 Jahre hat er unzählige Fuhren von Grünschnitt, Ästen und Reisig auf die Wiese gefahren und dort sorgsam die Strukturen des kleinen Paradieses angelegt. Verschiedene Areale der Wiese wurden festgelegt und deren Ränder mit Schichten von Grünschnitt und Ästen in Wallform markiert. Diese Struktur dient einerseits als Windschutz und andererseits als Quelle für den Nährstoffeintrag in den Boden. Danach wurden die ersten Setzlinge von heimischen Baumarten wie Ahorn, Eibe, Eiche, Hainbuche und Birke dort angesiedelt, allesamt von Streuobstwiesen und aus Gärten der Familie. Anfangs durch Draht mittelprächtig gegen Wildverbiss geschützt, bildete sich nach den ersten Jahren ein dauerhafter Bewuchs, so dass inzwischen ein Miniwäldchen entstanden ist, in dem es sich herrlich ausruhen und den Ausblick ins Weschnitztal genießen lässt. 

 

Rehe, Feldhasen, Eichhörnchen, Mäuse und viele Sing- und Raubvögel werden dort neben diversen Schmetterlingen, Bienen und Hummeln regelmäßig gesichtet. Durch die entstandene dauerhafte Bestockung wird ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Die Abwesenheit von Agrarchemikalien fördert Artenschutz und Biodiversität. Eine große Herausforderung besteht in der Klimawandelresilienz der Bäume, die gerade in den ersten Jahren mit warmen und trockenen Sommern zu kämpfen hatten. Die Ausweitung der unbeabsichtigt angesiedelten Brombeere muss durch konsequenten Rückschnitt begrenzt werden. Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert, um den weiteren Fortschritt zu teilen.

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